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08.11.2007

Ergebnisse 3. Deutsch-Polnischer Bauerntag


Mit mehr als 200 Anmeldungen für den 3. deutsch-polnischen Bauerntag, der am 8. November erstmals auf polnischem Gebiet im grenznahen Police stattfindet, ist der Bauernverband Uecker-Randow zufrieden. Der deutsch-polnische Bauerntag wird als Unternehmerforum der Euroregion Pomerania organisiert. Träger dieser Veranstaltung sind die Landwirtschaftskammer Westpommern von polnischer Seite und der hiesige Bauernverband Uecker-Randow e. V.
30 Unternehmen und Verbände aus den Branchen Landwirtschaft, Tourismus, und Bildung bieten ihre Leistungen und länderübergreifende Zusammenarbeit auf einer Ausstallung zum Bauerntag an.


Harald Nitschke, Vorsitzender des Bauernverbandes Uecker-Randow, erklärte im Vorfeld: „Der deutsch-polnische Bauerntag ist ein Beispiel länderübergreifender Zusammenarbeit von Unternehmen und Vereinen. Gesunde Wirtschaftsunternehmen, Tourismus über die Grenzen und gemeinsame Ausbildung sind der Schlüssel für die Belebung ländlicher Räume, die Wertschöpfung und bessere Kaufkraft in unserer Region!"


„Ländliche Räume lebenswert gestalten" ist auch das Motto des diesjährigen deutsch-polnischen Bauerntages. Der erste im Jahr 2003 beschäftigte sich mit der Agrarausbildung, der zweite 2005 stellte die Wirtschaftskooperation der Agrarbranche in den Mittelpunkt.


Nicht nur Geschäftskontakte, auch persönliche Beziehungen seien aus den länderübergreifenden Aktionstagen entstanden, resümiert Silvia Marscheider, Geschäftsführerin des Bauernverbandes Uecker-Randow. Auch der erste deutsch-polnische Gemeinschaftsstand unter den 30 Ausstellern sei ein Ergebnis der jahrelangen wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Der Rinderzuchtverband Mecklenburg-Vorpommern und German International GmbH Andrej Syczewski präsentieren sich als erfolgreiche Partnerunternehmen. „Unser Dorf soll jung bleiben" - Initiativen für Kinder und Jugendliche stellt Gerlind Korb, Regionalbeauftragte der Projektes „Land aktiv" vor. Dr. Peter Sanftleben vom Institut für Tierproduktion Dummerstorf berichtet über grenzüberschreitende Forschungs- und Bildungsarbeit. Pieter Wolters von der Bauernkäserei Bandelow eröffnet Möglichkeiten für ein System von Regionalläden. Stanislaw Rybicki aus Koszalin will am Beispiel der Entwicklung von Themendörfern die vernetzte Nutzung von europäischen Fördermitteln aufzeigen.


Als Gastredner hat auch Dr. Josef Feiter zugesagt. Sein Thema ist die zukunftsträchtige Entwicklung der europäischen Landwirtschaft und der ländlichen Räume. Feiter war bis Anfang des Jahres in Brüssel Generalsekretär des europäischen Bauernverbandes.


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