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14.05.2019

Unsere Landwirte auf Studienfahrt nach Warschau


Seit einigen Jahren bietet das deutsch-polnische Regionalzentrum Studienfahrten nach Polen an. In diesem Jahr erwartet Sie während einer dreitägigen Exkursion nach Warschau ein vielfältiges landwirtschaftliches, kulturelles und kulinarisches Programm.
Erste Station: Sano Agrar Institut – einem goßen modernen landwirtschaftlichen Unternehmen mit einem Forschungs – und einem Entwicklungsinstitut. Das Agrarinstitut wurde 1976 in Bayern gegründet und die polnische Zweigstelle wurde 1999 aufgebaut. Schwerpunkte sind die Färsenaufzucht und die Milchproduktion mit dem größten und modernsten Melkkarussell Polens (60 Plätze).
Im Bereich Pflanzenbau werden auf ca. 1.800 ha Mais, Getreide, Gras und Zuckerrüben angebaut. Die Besonderheit im Sano Agrar Institut ist die Zugabe von Sano-Labacsil während des Silierungsprozesses, mit dem Ziel, hochqualitative Grassilage zu erhalten.

 

Zweite Stration: Besuch der Warschauer Naturwissenschaftliche Universität (SGGW)
Sie wurde vor 200 Jahren gegründet und ist mit ihren 11 Fakultäten die größte ihrer Art in Polen.
Sie ist Mitglied der Euroleague for Life Sciences (ELLS) und hat ein Netzwerk gegründet für die verstärkte Zusammenarbeit bei Forschung und Lehre, besonders bei Agrar- und Umweltwissenschaften. Neben der Besichtigung gab es einen informativen Vortrag zur Zucht von Alpakas.

Die Freizeit wurde für eine Stadtführung per Bus genutzt. Es wurde unter anderem der
Park und der Palastkomplex Łazienki Królewskie, das jüdische Vorkriegswarschau und das
Ghetto Warschaus sowie die Altstadt - das UNESCO Weltkulturerbe und das berühmte Königsschloss besichtigt.


Dritte Station: Besichtigung des Referenzlabors für Milchuntersuchungen sowie für die
Genbewertung zur Zuchteinschätzung in Pruszków. Hier wurden die verschiedenen
Untersuchungsmöglichkeiten des Labors vorgestellt.

 

Mit vielen neuen Eindrücken wurde die Rückfahrt nach Pasewalk angetreten.

Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie.

 

"Das Vorhaben wird aus Mitteln der EU sowie der Landwirtschaftlichen Rentenbank unterstützt."

 

 


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